Betriebsvergleich für das bayerische Gastgewerbe 2014

DEHOGA Bayern erhält Betriebsvergleich für Hotellerie und Gastronomie
dwif-Gutachter Dr. Joachim Maschke und Vorstand Dr. Bernhard Harrer zusammen mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer, dem Vorstandsvorsitzenden der LfA Förderbank Bayern Dr. Otto Beierl sowie DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl.

dwif-Gutachter Dr. Joachim Maschke und Vorstand Dr. Bernhard Harrer zusammen mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer, dem Vorstandsvorsitzenden der LfA Förderbank Bayern Dr. Otto Beierl sowie DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl

dwif-Gutachter Dr. Joachim Maschke und Vorstand Dr. Bernhard Harrer zusammen mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer, dem Vorstandsvorsitzenden der LfA Förderbank Bayern Dr. Otto Beierl sowie DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl

Die Inhalte der neuen Studie Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie in Bayern des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e.V. (dwif) stellten dwif-Gutachter Dr. Joachim Maschke und Vorstand Dr. Bernhard Harrer zusammen mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer, dem Vorstandsvorsitzenden der LfA Förderbank Bayern Dr. Otto Beierl sowie DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl, vor.

Der Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie bietet einen objektiven Indikator für die Situation der Tourismuswirtschaft im Freistaat. Die Studie mit ihren repräsentativen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zu Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Kapazitätsauslastung, Ertragskraft und Finanzlage der Betriebe in den einzelnen Angebotssparten dient den Unternehmen als Vergleichs- und Orientierungsmaßstab zur betriebswirtschaftlichen und unternehmerischen Standortbestimmung im Wettbewerb. Kreditwirtschaft und Finanzdienstleister können auf ein verlässliches Instrument zur Analyse und Bewertung touristischer Unternehmen zurückgreifen. Schließlich bildet die Studie eine wichtige Grundlage für die bayerische Tourismuspolitik bei der Erarbeitung von Entwicklungsstrategien, Handlungskonzepten und konkreten Maßnahmen.

Mittels einer Sondererhebung der Studie konnte darüber hinaus das Investitionsverhalten in einzelnen Betriebstypen verifiziert werden. Damit liegen für Bayern wissenschaftlich gesicherte Daten zu den Auswirkungen der Umsatzsteuersenkung auf das Investitionsverhalten der bayerischen Beherbergungsbetriebe vor die beweisen, dass die Hotellerie außergewöhnlich kräftig investiert hat. „Die Studie belegt eindeutig, dass sich die Umsatzsteuerreduzierung auch für den Staat gerechnet hat. Zugleich weist die Studie darauf hin, dass auch für die Gastronomie dringend eine Reduzierung erforderlich ist“, so DEHOGA Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl.

Auszug aus dem Betriebsvergleich: „Bei den (…) Hotels (…) sind bereits in 2011 – und verstärkt noch im Geschäftsjahr 2012 – klare Anzeichen für eine Intensivierung der Investitionstätigkeit zu erkennen. Für die nahe Zukunft (bis einschließlich 2015) befinden sich Maßnahmen in Planung, deren finanzielles Volumen weit über das aus der Vergangenheit bekannte Maß hinausgeht und die mit Sicherheit eine deutliche Anhebung der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsniveaus der Hotels mit sich bringen werden.

Die Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen hat zweifellos mit dazu beigetragen, dass diese Maßnahmenpakete zeitnah in Angriff genommen wurden und werden.

Nahezu alle teilnehmenden Hotels, die in der jüngsten Vergangenheit größere Investitionen getätigt haben und/oder in den kommenden Jahren umfangreichere Maßnahmen planen, gaben so auch an, dass diese Steuererleichterungen ihnen die Entscheidung, in größerem Umfang und möglichst bald zu investieren, sehr stark erleichtert haben. Fast drei Viertel der getätigten bzw. geplanten Maßnahmen wurden dadurch erst auf den Weg gebracht; dieser Teil wäre anderenfalls entweder aufgeschoben oder ganz unterlassen worden.“

Darüber hinaus haben die Hoteliers in Mitarbeiter investiert. So heißt es: „Die Bedeutung des Gastgewerbes für den Arbeitsmarkt ist (…) hoch und (…) sogar noch größer geworden. Die Zahl der im bayerischen Gastgewerbe beschäftigten Personen erhöhte sich (…) sehr stark; mit nunmehr rund 354.000 Arbeitsplätzen ist eine Steigerung um gut 12 % zu konstatieren!“

Zusätzlich zu den Ergebnissen des Forscherteams erwähnte Brandl, dass es seit der Umsatzsteuerreduzierung Tariferhöhungen von insgesamt 8,9 Prozent gab.

Konkrete Investitionsbeispiele sind in der Investitionskarte zu finden. Hier zeigen 518 Betriebe ihre Investitionen mit einer Gesamtsumme von weit über einer halben Milliarde Euro auf.

Der Betriebsvergleich wird regelmäßig in dreijährigem Turnus erstellt und kann direkt mit dem beigefügten Bestellformular bezogen werden. DEHOGA Bayern-Mitglieder erhalten einen Sonderpreis.

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