Beschluss der UN-Generalversammlung zum Internationalen Jahr der Böden in 2015

Der „#Internationale #Weltbodentag – Boden des Jahres“ #Tag des #Bodens am 05.12.2014 – Weinbergsboden.

Am 20. Dezember 2013 hat die Generalversammlung der UN den 5. Dezember als Tag des Bodens und das Jahr 2015 als Internationales Jahr der Böden beschlossen.

Internationalen Jahr der Böden in 2015

Internationalen Jahr der Böden in 2015

Links:

Website zum International Year of Soils 2015 – IYS 2015 bei der FAO (en)
http://www.fao.org/globalsoilpartnership/iys-2015/en/

Animated video produced by the Global Soil Partnership promoting the creation of a UN World Soil Day – https://www.youtube.com/watch?v=TqGKwWo60yE

Video vom IASS Potsdam “Let’s Talk About Soil” (deutschsprachige Fassung)
http://globalsoilweek.org/media-publications/videos/lets-talk-about-soil/

Dokumente:

[application/pdf] World Soil Day and International Year of Soils UNGA Resolution Dec 201 .pdf
http://bit.ly/1yAXgdZ

http://www.bmub.bund.de/themen/wasser-abfall-boden/bodenschutz-und-altlasten/

Bayern – Weinbergsböden

Weinbergsboden in #Castell bei #Kitzingen im südlichen Steigerwald ist #Bayerns Boden des Jahres 2014.

Die Böden auf dem Fürstlich Castell‘schen Weingut entstanden meist aus ton- und karbonathaltigen Gesteinen des Gipskeupers. Die Eindampfung von Meerwasser vor ca. 220 Millionen Jahren führte immer wieder zur Ausfällung von Gips und Anhydrit. Diese charakteristisch alabasterfarbenen Lagen sind zwischen mächtigen roten bis violetten Ton- und Tonmergelsteinbänken,
den Myophorien- und Estherienschichten eingeschaltet.

Unterfranken ist Bayerns Weinland, deshalb befinden sich weitere Bodenstationen „Boden & Wein“ in den Weinbergen von Aschaffenburg bis Zeil am Main. Geologie, Boden, Klima, Lage, Rebsorte und Winzer greifen fest ineinander. Denn der Boden, auf dem die Reben wachsen, hat großen Einfluss auf Qualität und Charakter des Weines.

Biodiversität ist Grundlage für Terroirqualität

Aufgrund der unverkennbaren Zeichen, dass selbst auf renommierten
Weinlagen die Aromenqualität der Trauben abnimmt und zugleich die
Krankheitsanfälligkeit der Reben nach stets neuen Pestiziden ruft, hat
ein Prozess des Umdenkens im Weinbau begonnen. Winzer in vielen
Weinbauregionen Europas beginnen die traditionellen Gewohnheiten
des derzeitigen Weinbaus zu hinterfragen, die ökologischen Zusammen-
hänge ihres Metiers wiederzuentdecken und sich auf die natürlichen
Grundlagen der Terroirqualität ihrer Weine zu besinnen.

Bodenstationen in Unterfranken

Die Lage Schlossberg bezeichnet die Weinberge, die sich um den alten Burgberg oberhalb Castells ziehen. Hier standen einst die beiden Stammburgen der Grafen zu Castell. Um das Jahr 1266 teilten die Grafen Heinrich II und Hermann II zu Castell ihren Besitz. Auf dem Schlossberg, einem bis zu 70 Grad steilen Südwesthang, wachsen die Spitzengewächse „VDP.GROSSE LAGE“ des Hauses. Hier wurde bereits 1659 der erste deutsche Silvaner angepflanzt. Aber auch Spätburgunder und der anspruchsvolle Riesling finden ideale Wuchsbdingungen in dieser von Norden und Osten durch Wald geschützen Lage. Der üppig mit Mineralien ausgestattete Boden ist geprägt von tonigem Gipskeuper mit Einlagerungen von Alabaster. Unter-Franken hat Sandböden, Muschelkalk und Keuperböden.

Boden- und GeoLehrpfade, Bodenstationen in Unterfranken

Weitere Informationen zu den Geo- und BodenLehrpfaden erhalten Sie http://www.lfu.bayern.de/boden/bodenlehrpfade/b_unterfranken/index.htm

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