Sieger des 19. Gutedel Cup 2015

Die Sieger des 19. Gutedel Cup 2015 in den Kategorien:

· „QbA trocken“ der „2014 Mauchener Gutedel“ vom Weingut Lämmlin-Schindler aus Schliengen-Mauchen

· „Kabinett trocken“ der „2014 Müllheimer Reggenhag“ vom Weingut Engler aus Müllheim

· „Gutedel edelsüß“ der „2012 Badenweiler Römerberg“ von der Winzergenossenschaft Britzingen

· Internationale Kategorie „Selektion trocken“ der „2013 Chardonne N° 1 – Cuvée E. Obrist“
von der Obrist SA aus Vevey in der Schweiz

Die Sieger des Gutedel Cup 2015 (v.l.):  Die Markgräfler Weinprinzessin Melissa Fünfgeld, Andrea Engel-Waibel,  Weingut Engler in Müllheim (1. Platz Kategorie „Kabinett trocken“), Bruno Kiefer,  Winzergenossenschaft Britzingen (1. Platz Kategorie „Gutedel edelsüß“), Gerd Schindler, Weingut Lämmlin-Schindler in Schliengen-Mauchen (1. Platz „Gutedel QbA trocken“), Paul Baumann, Obrist SA aus Vevey, Schweiz (1. Platz Kategorie „Gutedel Selektion trocken international“) und die Badische Weinkönigin Josefine Schlumberger. Quelle: Markgräfler Wein e.V.

Die Sieger des Gutedel Cup 2015 (v.l.):
Die Markgräfler Weinprinzessin Melissa Fünfgeld, Andrea Engel-Waibel, Weingut Engler in Müllheim (1. Platz Kategorie „Kabinett trocken“), Bruno Kiefer, Winzergenossenschaft Britzingen (1. Platz Kategorie „Gutedel edelsüß“), Gerd Schindler, Weingut Lämmlin-Schindler in Schliengen-Mauchen (1. Platz „Gutedel QbA trocken“), Paul Baumann, Obrist SA aus Vevey, Schweiz (1. Platz Kategorie „Gutedel Selektion trocken international“) und die Badische Weinkönigin Josefine Schlumberger. Quelle: Markgräfler Wein e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gutedel Edelsüß
1. Platz 2012 Badenweiler Römerberg Eiswein Winzergenossenschaft Britzingen
2. Platz 2011 Ballrechten Dottinger Castellberg TBA Weingut W.Löffler, Staufen-Wettelbrunn
3. Platz 2013 Auggener Schäf TBA Winzerkeller Auggener Schäf
4. Platz 2012 Ballrechten Dottinger Castellberg TBA Weingut W.Löffler, Staufen-Wettelbrunn
5. Platz 2014 Ehrenstetter Eiswein Bezirkskellerei Markgräflerland
6. Platz 2014 Freiburger Steinler Auslese Weingut Faber, Freiburg
6. Platz 2012 Schliegener Sonnenstück Eiswein Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim
8. Platz 2014 Ebringer Winzerhof Spätlese Winzerhof Ebringen
QbA trocken Markgräflerland
1. Platz 2014 Mauchener Gutedel Weingut Lämmlin-Schindler, Schliengen
2. Platz 2014 Britzinger Sonnhole Weingut Ernst+Adolf Behringer, Britzingen
3. Platz 2014 Auggner Gutedel Winzerkeller Auggener Schäf
4. Platz 2014 Gutedel Weingut Rieger GbR, Buggingen-Betberg
5. Platz 2014 Ballrechten Dottinger Castellberg Weingut Kiefer-Seufert, Ballrechten-Dottingen
6. Platz 2014 Schliengener Sonnenstück Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim
7. Platz 2014 Efringer Ölberg Bezirkskellerei Markgräflerland, Efringen-Kirchen
8. Platz 2014 Staufener Schlossberg Weinhaus Landmann, Staufen
8. Platz 2014 Binzener Sonnhole Weingut+Sektgut Schweigler, Binzen
10. Platz 2014 Lindenhof Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim
Kabinett trocken
1. Platz 2014 Müllheimer Reggenhag Weingut Engler, Müllheim
2. Platz 2014 Mauchener Gutedel Weingut Lämmlin Schindler, Schliengen
3. Platz 2014 Auggener Gutedel Winzerkeller Auggener Schäf
4. Platz 2014 Laufener Altenberg Winzerkeller Auggener Schäf
5. Platz 2014 Staufener Schlossberg Weingut Landmann, Staufen
6. Platz 2014 Heitersheimer Maltesergarten Weingut Julius Zotz, Heitersheim
6. Platz 2014 Ebringer Winzerhof Winzerhof Ebringen
8. Platz 2014 Schliengener Sonnenstück Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim
9. Platz 2014 Ballrechen Dottinger Castellberg Weingut W. Löffler, Staufen-Wettelbrunn
10. Platz 2014 Heitersheimer Maltesergarten Weingut Feuerstein, Heitersheim
Selektion trocken
1. Platz 2013 Chardonne N°1-Cuvée E.Obrist Obrist SA, Vevey CH
2. Platz 2014 Hügelheimer Chasselas Winzergenossenschaft Hügelheim
3. Platz 2014 Aigle Merveilles des Roches Les Celliers du Chablais, Aigle CH
4. Platz 2013 Yvorne Le petit Vignoble Badoux Vins SA, Aigle CH
4. Platz 2014 Gutedel Weingut Josef Walz, Heitersheim
4. Platz 2013 Yvorne Lettres de Noblesse Badoux Vins SA, Aigle CH
7. Platz 2014 Chamoson Fendant du Valais „la Guérite“ Maurice Gay SA, Chamoson CH
7. Platz 2014 Heitersheimer Maltesergarten Weingut Feuerstein, Heitersheim
7. Platz 2013 Valais Fendant Clos d´Anzier Renaissance Vins, Charrat CH
10. Platz 2014 Gutedel Haltinger Winzer

Siegerportraits Gutedel Cup 2015

Sieger Kategorie „QbA trocken“:
2014 Mauchener Gutedel, Weingut Lämmlin-Schindler, Schliengen-Mauchen

Die Familie Lämmlin betreibt nachweislich seit dem 12. Jahrhundert Weinbau und ist nach dem 30-jährigen Krieg in Mauchen heimisch geworden. Gerd Schindler übernahm 1995 das Weingut von seinen Eltern. Seit 2006 ist es Mitglied im Verband der Prädikatsweingüter (VDP). Im Anbau stehen über 35 Prozent Spätburgunder, gefolgt von 25 Prozent Gutedel, 10 Prozent Weißburgunder, 10 Prozent Chardonnay sowie Grauburgunder, Gewürztraminer, Riesling, Sauvignon blanc und Merlot. Auch klassisch, nach dem Champagner-Verfahren hergestellte Sektspezialitäten, edelsüße Aperitifs und feine Edelbrände hat das Weingut im Angebot.

Konsequent und kontrolliert ökologisch – also ohne Einsatz von Herbiziden, Insektiziden, hoch synthetisierten Fungiziden und Kunstdünger bewirtschaftet Gerd Schindler die eigenen Reben, die auf einer Fläche von 18 Hektar stehen. Zwei Vertragswinzer, die der Familie zum Teil schon seit Generationen verbunden sind, liefern Trauben von einem weiteren Hektar an. Der Anbau ohne Unkrautvertilger ist auch hier obligatorisch und der Ausbau dieser Weine erfolgt separat. Die mineralstoffreichen Böden aus Löss-Lehm bringen den Trauben die nötige Kraft und der hohe Steinanteil vom Jurakalk verleiht den Weinen ihre unverwechselbare Fruchtigkeit und Eleganz. Sie werden im Keller – vom täglichen Tischwein bis zu den besonderen Qualitäten – auf sorgfältigste Weise ausgebaut und gepflegt. Mit Erfolg, denn die erzielten gehobenen Qualitäten bis hin zu echten Spitzenklassen bestehen nicht nur im Markgräfler Vergleich. So wird das Weingut bundesweit von renommierten Weinführern wie dem Gault Millau und Eichelmann empfohlen und erzielt Goldpreise beim jährlichen Internationalen Bioweinpreis.

http://www.laemmlin-schindler.de

Sieger Kategorie „Kabinett trocken“:
2014 Müllheimer Reggenhag, Weingut Engler, Müllheim

Das Weingut Engler in Müllheim wurde 1892 gegründet und wird seit 2004 von Andrea Engler-Waibel geführt. Bei einer Gesamtfläche von 11 Hektar Reben spielt der der Gutedel mit einem Anteil von 30 Prozent die wichtigste Rolle neben 30 Prozent Spätburgunder und 30 Prozent Weiß- und Grauburgunder. Andrea Engler-Waibel, Diplom-Oenologin und Vinissima, hat sich insbesondere den trockenen Kabinett-Weinen verschrieben. Ausgereifte und gesunde Trauben sind die Basis für die etwas leichten, filigranen, äußerst lebhaften und bekömmlichen Weine.

Die Weinberge werden umweltschonend, naturnah gepflegt. Bereits seit 30 Jahren wird vollständig auf den Einsatz von chemischen Unkraut-Bekämpfungsmitteln (Herbizide) verzichtet. Durch die Förderung der tierischen Nützlinge im Weinberg und biotechnische Verfahren kann das Weingut auf den Einsatz von Insektiziden verzichten.

Seit der Einführung des Gutedel Cup im Markgräflerland war das Weingut Engler schon mehrfach Cup-Sieger und platziert sich jedes Jahr unter den Top Ten. Auch bundesweit finden die Weine Beachtung und werden von Gault Millau und Eichelmann empfohlen.

http://www.weingut-engler.de

Sieger Kategorie „Gutedel edelsüß“:
2012 Badenweiler Römerberg, Winzergenossenschaft Britzingen

Rund 200 Winzer gehören der im Jahr 1950 gegründeten WG Britzingen an. 30 Prozent der 200 Hektar großen Anbaufläche gehört dem Gutedelanbau. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die Burgunderweine wie Weißer Burgunder, Grauer Burgunder sowie Spätburgunder. Eine Spezialität sind auch die Winzersekte der Winzergenossenschaft.

Die WG Britzingen legt Wert auf einen ganzheitlichen, umweltschonenden Weinbau. Unter der Regie von Kellermeister Bruno Kiefer hat auch der schonende Ausbau der Weine im Keller Priorität. „Wir bewahren somit bodenständige Tradition und erzeugen bekömmliche Weine mit Charakter”, beschreibt Geschäftsführer Achim Frey den Stil der Britzinger Gewächse. Beim Ausbau des Gutedels setzt man zum Teil auch auf den biologischen Säureabbau, um die Weine noch harmonischer und bekömmlicher zu gestalten. Im Herbst wird mit gestaffelten Leseterminen das in den Keller geholt, was für die gewünschten Qualitäten optimale Ergebnisse bringt. Durch kühlere Gärungen wird die Fruchtigkeit der Weine hervorgehoben, der biologische Säureabbau fördert die Harmonie und Bekömmlichkeit der Weine. Mit spezifischen Hefen und längerem Lager auf der Feinhefe sowie moderner Mostvorklärung („Flotation“) wird die Reintönigkeit, der Sortencharakter der Weine erzeugt und deren Geschmack optimiert.

Die Weine der WG Britzingen landen nicht nur beim Gutedel Cup auf Spitzenplätzen, sondern auch bei bundesweiten und internationalen Wettbewerben wie der DLG Bundeswein- und Sektprämierung, dem Mondial du Chasselas oder Les Grands Concours du monde. Hinzu kommen ebenso Empfehlungen im Gault Millau und Eichelmann.

http://www.britzinger-wein.de

Sieger Kategorie „Selektion trocken international“
2013 Chardonne N° 1-Cuvée E. Obrist, Obrist SA, Vevey, Schweiz

Das im Jahr 1854 gegründete Weinhaus Obrist mit Hauptsitz in Vevey in der Schweiz besitzt renommierte Weingüter und zählt heute zu den bedeutendsten Weinproduzenten und -händlern der Schweiz. Die Anbaufläche der Obrist SA umfasst 55 Hektar Rebland, das sich von den Terrassen des Lavaux über das Chablais bis ins Mittelwallis erstreckt. Ob auf der «Cure d’Attalens», dem Herzstück der Obrist-Domaines mit 15 Hektar, auf dem «Clos des Rocher» in Yvorne mit 10 Hektar – Weltmeister des Chasselas 2012 – oder im «Château de Chardonne» mit 1,7 Hektar, das 2012 in den Rang eines 1er Grand Crus des Waadtlandes erhoben wurde – in jedem Weingut werden die Rebstöcke individuell gepflegt. Der Lohn dieser Sorgfalt sind regelmäßig an den «Fêtes des Vignerons» in Vevey preisgekrönte Winzer und vor allem Weine von höchster Qualität.

Rund drei Viertel der Geschäftstätigkeit entfallen auf Waadtländer und Walliser Weine aus der Eigenproduktion. Daneben importiert und vermarktet Obrist aber auch Erzeugnisse aus den renommiertesten Anbaugebieten der Welt. So finden sich in dem mehr als 600 Katalogartikel umfassenden Sortiment Weine aus Frankreich, Italien und Spanien, aber auch aus den USA und Südamerika. Neben der Privatkundschaft beliefert Obrist SA vor allem das Gastgewerbe und den Fachhandel, wobei das Unternehmen 70 Prozent seines Gesamtumsatzes in der Deutschschweiz erzielt. Der jährliche Flaschenumsatz beläuft sich auf vier Millionen Flaschen.

http://www.obrist.ch

Gutedel-Weine auf hohem Niveau und mit großer Bandbreite

Mit jährlich mehr als 200 Anstellungen aus dem Markgräflerland, Saale-Unstrut und der Schweiz ist der Gutedel Cup in Deutschland der größte und einzige Wettbewerb zur Prämierung von Weißweinen der Sorte Gutedel. Als Sieger des 19. Gutedel Cups platzierten sich in der Kategorie „QbA trocken“ der „2014 Mauchener Gutedel“ vom Weingut Lämmlin aus Schliengen-Mauchen, in der Kategorie „Kabinett trocken“ der „2014 Müllheimer Reggenhag“ vom Weingut Engler aus Müllheim, in der Kategorie „Gutedel edelsüß“ der „2012 Badenweiler Römerberg“ von der Winzergenossenschaft Britzingen und in der internationalen Kategorie „Selektion trocken“ der „2013 Chardonne N° 1 – Cuvée E. Obrist“ von der Obrist SA aus Vevey in der Schweiz.

Großer internationaler Erfolg der Markgräfler Weine
Unter die internationalen Top Ten schafften es gleich vier Markgräfler Weine. Ein Überraschungscoup gelang der Winzergenossenschaft Hügelheim mit dem „2014 Hügelheimer Chasselas“ auf dem 2. Platz. Es folgen der „2014 Gutedel“ vom Weingut Josef Walz aus Heitersheim auf dem 4. Platz, der „2014 Heitersheimer Maltesergarten“ vom Weingut Feuerstein aus Heitersheim auf dem 7. Platz und der „2014 Gutedel“ von den Haltinger Winzern auf dem 10. Platz.

Rekordbeteiligung aus der Schweiz
Der Gutedel Cup wird jährlich in den vier Kategorien „QbA trocken Markgräflerland“, „Kabinett trocken“, „Gutedel edelsüß“ bzw. „Spätlese/Auslese“ sowie seit 2014 in der Kategorie „Selektion trocken international“ vergeben. Je Kategorie werden immer die zehn besten Weine gekürt. Mehr als 200 Weine hatten sich in diesem Jahr um die begehrten Trophäen beworben, darunter 157 Weine aus dem Markgräflerland und neun aus der sächsischen Weinregion Saale-Unstrut. Aus der Schweiz wurden 41 Weine in der internationalen Kategorie „Selektion“ angestellt und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Mit dieser hohen Schweizer Beteiligung behauptet sich der Gutedel Cup einmal mehr als internationale Weinprämierung.

Verkostung
Eine 20-köpfige Jury aus Sommeliers, Kellermeistern, Önologen, Fachhändlern, Gastronomen und Journalisten aus Deutschland und der Schweiz hatte die Weine beim Badischen Weinbauverband in Freiburg verkostet. Der Bewertungskatalog umfasste 20 Punkte, wobei in den einzelnen Kategorien bestimmte Merkmale im Mittelpunkt standen wie etwa bei den Qualitätsweinen die Frische und Fruchtigkeit. Die Kabinettweine sollten frisch und leicht bekömmlich sein und die edelsüßen Gutedel sollten sich durch eine klare fruchtige Nase auszeichnen. In der

Kategorie „Selektion trocken international“, in der auch die Gutedel-Weine aus der Schweiz angestellt waren, erweiterte sich das Spektrum um anspruchsvollere Weine aus dem Holz- und Barriquefass ohne Alkoholbegrenzung. Im Gegensatz zu den übrigen Kategorien waren hier auch Aromen aus dem biologischen Säureabbau zugelassen.

„Es war eine Verkostung auf hohem Niveau. Alle angestellten Weine waren durchweg sehr gut und lagen damit in der Qualität alle eng beieinander“, fasst Regina Stork, Mitglied des Vorstands des Markgräfler Wein e.V., das einhellige Urteil der Jury zusammen. „Der 2014er ist ein großer Jahrgang für den Gutedel, der sich durch hohe Erträge und einem moderaten Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 12,5 Volumenprozent auszeichnet“, erklärt Markus Büchin, der als Mitglied des Vorstands des Markgräfler Wein e.V. die Verkostung leitete. Besonders erfreut zeigt sich der Kellermeister der Haltinger Winzer auch über die große Bandbreite: „Wir präsentieren in diesem Jahr das gesamte Spektrum an Geschmackstilen des Gutedels – vom leichten, fruchtigen Wein mit knackiger Säure bis hin zu Varianten mit laktischen, buttrigen Noten, die der gekonnte Ausbau im Barrique- oder Holzfass hervorbringt.“

Markgräfler und Schweizer Weine gleichen sich an
Eine interessante Entwicklung ist für Büchin auch, dass die Winzer aus den Schweizer Anbaugebieten Wallis, Genfersee, Bielersee und Waadt sowie aus dem Markgräflerland voneinander lernten. So entdeckten die Schweizer Winzer immer mehr auch den fruchtbetonteren Ausbau ihrer Chasselas- und Fendant-Weine und die Markgräfler beherrschten inzwischen gekonnt den anspruchsvollen Ausbau des Gutedels im Holzfass, der geprägt ist vom biologischen Säureabbau. Hinzu komme das in den vergangenen Jahren gestiegene Qualitätsbewusstsein der Winzer beim Gutedelausbau. Eine Entwicklung, die dem Gutedel nur zu Gute kommt, wie Büchin feststellt. Denn die Weine beim diesjährigen Cup hätten bewiesen, dass der Gutedel mehr als ein einfacher Zechwein sei, sondern durchaus mit anderen Spitzenweißweinen mithalten könne. „Hätte man die Weine mit anderen Weißweinsorten blind verkostet, hätte man durchaus auf einen Chardonnay tippen können“, ist sich Markus Büchin sicher.

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