Regionalsymposium „Energiewende vor Ort“ in Heidelberg am 3. März 2015

Regionalsymposium „Energiewende vor Ort“ in Heidelberg am 3. März mit Umweltminister Franz Untersteller

„Der größte Energie- und Kostenfresser sind Heizung und Warmwasserbereitung in alten und älteren Gebäuden. Wenn wir Energiewende und Klimaschutz wollen, benötigen wir auch eine Wärmewende“

„Dämmwahn“ – „Volksverdämmung“ – „Schluss mit der Dämmlüge“
Unter diesen oder ähnlich plakativen Überschriften wird oft der Nutzen der energetischen Gebäudesanierung für den Klimaschutz sowie für cund Kostenersparnis in Frage gestellt.
Beim nächsten Regionalsymposium zur Energiewende in Baden-Württemberg am 3. März in Heidelberg will Umweltminister Franz Untersteller deshalb mit Bürgerinnen und Bürgern über die energetische Sanierung älterer Gebäude diskutieren.

„Ohne die Erschließung der Energieeffizienzpotenziale auch im Gebäudebereich und ohne einen zunehmend höheren Einsatz an erneuerbarer Wärme ist das Großprojekt Energiewende nicht realisierbar. Im Neubausektor sind wir schon gut unterwegs, aber gerade im Gebäudebestand müssen wir noch deutlich mehr tun um die Effizienz ausreichend zu steigern“, erklärte der Umweltminister im Vorfeld des Regionalsymposiums. Seitens des Landes sei deshalb eine Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes im parlamentarischen Verfahren, die Beratungs- und Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger seien ausgebaut worden und gemeinsam mit der L-Bank habe das Land attraktive Förderprogramme zur energetischen Gebäudesanierung aufgelegt.

Neben dem Umweltminister, der in einem einleitenden Impulsreferat die Bedeutung der Wärmewende für den Erfolg der Energiewende thematisieren wird, sind Dr. Volker Kienzlen von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg, KEA, sowie Dr. Klaus Keßler, Energieexperte der Heidelberger KliBA, Referenten der Veranstaltung. Ihre Themen sind „Chancen der Energieeffizienz im Wärmebereich“ und „Energetische Sanierung: Die Vorteile der Wärmedämmung“.
Eine allgemeine Einführung ins Thema Wärmewende im Regierungsbezirk Karlsruhe gibt Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu Beginn des Regionalsymposiums. Beginn des Symposiums ist um 18:00 Uhr, das Ende ist für etwa 20:00 Uhr geplant.

Energie sparen bedeutet nicht nur, dass weniger Energie
verbraucht werden soll. Strom und Wärme müssen auch effizienter
verwendet werden – also da, wo sie wirklich benötigt  werden und
nicht verloren gehen. Nur dann ist eine zukunftsfähige Energiever-
sorgung möglich.

80 %
Erneuerbare Energien
Der Atomausstieg ist ein großer Schritt in Richtung zu-
kunftsfähige Energieversorgung. Wir gehen noch ein Stück weiter
und möchten 80 Prozent der Energie in Baden-Württem berg im
Jahr  2050  aus  erneuerbaren  Energien  gewinnen.  Für  die  Strom-
erzeugung  werden  Wind  und  Sonne,  für  die  Wärmeversorgung
werden  Solarkollektoren,  Umweltwärme  und  Geothermie  die
Hauptträger sein. Dadurch sinken auch die Rohstoffimporte und
Baden-Württemberg wird unabhängiger von deren Preis anstieg auf
dem Weltmarkt.

90 %
weniger Treibhausgase
Treibhausgase belasten das Klima und tragen zu dessen
Wandel bei. Unser Ziel ist es, die energiebedingten Treibhausgas-
emissionen in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2050 um 90 Pro-
zent zu reduzieren. Schon bis 2020 wollen wir eine Reduktion um
25 Prozent.

50-80-90
Die Erfolgszahlen für Baden-Württemberg.
LASSEN SIE UNS GEMEINSAM DIE ENERGIEWENDE SCHAFFEN.
Beim Regionalsymposium in Heidelberg am 3. März 2015, sprechen
wir mit Ihnen über die „energetische Sanierung“. Alle Interessierten
aus  Politik,  Industrie  und  Wirtschaft,  aus  Interessensverbänden
und Vereinen sowie aus der Bürgerschaft sind herzlich eingeladen.

 

Ergänzende Informationen:

Die Veranstaltung in Heidelberg ist ein Baustein der Kampagne „Energie-
wende – machen wir!“ der Landesregierung.
Informationen zur Energiewende und zur Politik der Landesregierung finden Sie unter anderem unter http://www.50-80-90.de sowie auf der Homepage des Umweltministeriums http://www.um.baden-wuerttemberg.de.
Dort ist auch das Programm des Regionalsymposiums abzurufen.

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